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Die Gesellschaft für Wehr- und
Sicherheitspolitik im Landesbereich V besteht aus 11
aktiven Sektionen mit insgesamt ca. 350 Mitgliedern.
Unsere überparteiliche Gesellschaft ist
grundsätzlich offen für alle politischen Richtungen und
Meinungen, sofern diese sich im Rahmen unserer
rechtsstaatlichen Ordnung und auf dem Boden unserer
Verfassung bewegen.
Wir wollen Diskussionen und Meinungsaustausch.
Dazu suchen wir den Dialog und die
Zusammenarbeit mit anderen gesellschaftlichen
Gruppierungen und ganz besonders mit der jüngeren
Generation, sei es im Umfeld der Parteien, der
Universitäten und Hochschulen, der Schulen oder anderer
Bildungseinrichtungen.
Wir unterhalten gute Beziehungen zu nationalen
und internationalen Verbänden und Organisationen und
pflegen auf diesen Ebenen die Zusammenarbeit, auch
grenzüberschreitend. So führen wir seit 2009 einmal
jährlich mit unserer französischen Partnergesellschaft
CiDAN eine gemeinsame Veranstaltung in Straßburg durch.
Ziele dieser Zusammenarbeit sind die Öffnung für weitere
interessierte Partner in Europa und die Förderung der
Entwicklung einer gemeinsamen Sicherheits- und
Außenpolitik und damit eines starken europäischen
Pfeilers auch im Nordatlantischen Bündnis.
Unser Ziel ist ferner, die Diskussion über
Sicherheitspolitik in der deutschen Gesellschaft zu
fördern und so gegen Gleichgültigkeit und freundliches
Desinteresse anzugehen.
Sicherheitspolitik ist nach unserem Verständnis
mehr als nur Verteidigungspolitik.
Angesichts der asymmetrischen Bedrohung und des
gegenwärtigen internationalen Kampfes gegen den
Terrorismus ist Sicherheitspolitik nicht nur eng
vernetzt mit Aufgabenfeldern der Inneren Sicherheit,
sondern darüber hinaus auch mit der Wirtschafts-,
Finanz-, Entwicklungs- und Umweltpolitik.
Sicherheitspolitik schließt damit auch den staatlichen
Wiederaufbau und die humanitären Hilfe in Krisengebieten
ein.
In diesem Rahmen gilt unsere besondere
Aufmerksamkeit der Verwendung von Streitkräften als
Mittel der Politik. Dabei steht gegenwärtig die Frage
von Kampfeinsätzen der Bundeswehr ebenso in unserem
Interesse wie der Einsatz der Bundeswehr zum Schutz
Deutschlands und seiner Bürger im Inland.
Aber wir verstehen wir uns weder als
Veteranenverein, noch als Werbeagentur für die
Bundeswehr, und wir betreiben schon gar keine Wehrkunde,
wie man sie etwa aus der früheren DDR kennt.
In naher Zeit stehen in unserem Land
interessante, aber auch dringend notwendige
sicherheitspolitische Diskussionen an, die wir
mitgestalten und denen wir ein Forum bieten wollen.
Dabei geht es vor allem um die Frage der
Entwicklung sicherheitspolitischer Konzepte, die bisher
fehlende Definition sicherheitspolitischer Interessen
Deutschlands und die deutsche Positionierung in einem
mehr und mehr globalen sicherheitspolitischen Umfeld.
Wir begleiten daher auch sicherheitspolitische
Entwicklungen außerhalb Deutschlands, vor allem in
aktuellen Krisengebieten.
Unsere Sektionen führen in jedem Jahr
zahlreiche Veranstaltungen in Form von Vorträgen,
Besuchen und Seminaren durch. Regelmäßig gewinnen wir
externe Sachverständige und Fachleute als Vortragende.
Zu den Veranstaltungen sind außer den Mitgliedern gerne
auch Gäste jederzeit willkommen.
Auf Landesebene bildet der jährliche, gemeinsam
mit dem Verband der Reservisten der Bundeswehr
durchgeführte Internationale Sicherheitspolitische
Kongress jeweils am dritten Novemberwochenende in
Karlsruhe den Veranstaltungshöhepunkt.
Unter der Schirmherrschaft des
Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Herrn Stefan
Mappus, tragen regelmäßig zahlreiche hochrangige
Referenten zu einem ausgewählten Themenkreis in einer
knapp zweitägigen Veranstaltung vor.
Wenn auch Sie sich interessieren, so finden Sie
unsere Sektionen in
- Bodensee - Oberschwaben
- Freiburg
- Heidelberg
- Karlsruhe
- Ortenau
- Ostwürttemberg
- Sigmaringen
- Stuttgart
- Taubertal
- Tübingen und
- Ulm
Wolfgang Kopp
Brigadegeneral
a.D.
Landesvorsitzender Baden-Württemberg
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